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Planung (Ansicht) (3/3)

Referenzdaten

Bauherr: Bayer AG, Leverkusen
Aufgabe / LPH: Sanierung
Bausumme: rd. 2,4 Mio. EUR

Fassadensanierung Büro- und Laborgebäude B207 (Bayer AG), Leverkusen

Das Laborgebäude wurde 1970 als Stahlbeton-Skelettbau mit Beton-Vorhangelementen errichtet und wies zum Zeitpunkt der Beauftragung erhebliche bautechnische Mängel auf.
Die statische Substanz zeigte sich stark angegriffen, was eine Komplettsanierung erforderlich machte.
Weder die bestehende Fassadenkonstruktion noch die Fluchtwegbalkone konnten erhalten werden.

Der neue Entwurf teilt die Fassadenflächen in zwei Bereiche auf. Diese Differenzierung wird durch Materialwahl und Farbgebung untergestützt:

Der helle Fassadenbereich umfasst im Wesentlichen die Gebäudeöffnungen (Fensteranlagen) und Fluchtbalkone. Für die abgesetzten Felder wurden hinterlüftete Alu-Verbundkern-Kassettenpaneele (System Alucobond) gewählt. Zusätzlich gliedern umlaufende Hohlprofile ober- und unterhalb der Fensteröffnungen den Bereich.

Die überwiegend geschlossenen Fassadenflächen sind dagegen dunkler abgesetzt. Hierbei fanden eingefärbte Zementfaserplatten, unsichtbar befestigt (System Eternit), Verwendung.

Die Rhythmisierung der Fugenbilder setzt sich über die Fensterfelder in die Fassade fort und verbindet die
differenzierten Bereiche über die Struktur der Fugen.

Eine leichte und transparente Stahlkonstruktion aus Kragschwertern und Querprofilen mit aufgelegten Gitterrosten ersetzt die ehemals schweren Beton-Fluchtbalkonplatten.

Zusammen verleihen die Maßnahmen dem Gebäude eine neue, moderne Struktur und Identität.